
Skitourengehen hat viele Gesichter. Es kann die schnelle Einheit vor der Arbeit sein oder der entspannte Sonntag im bekannten Gelände. Doch was passiert, wenn man die Komfortzone verlässt? Die Rab-Athletinnen Thea Kopala Røhme und Lisen Strøm haben genau das gesucht. Ihr Ziel: Die Durchquerung der Loppa-Halbinsel im hohen Norden Norwegens.
Loppa, tief im nördlichen Polarkreis gelegen, ist kein Ort für Anfänger. Zerklüftete Gletscher, steile Gipfel, die 1.200 Meter direkt aus dem Meer ragen, und Fjorde, so tief und dunkel wie die Nacht. Wer hierher kommt, nimmt das Boot – und ist dann auf sich allein gestellt.
„Auf einem Trip wie diesem wird die Nabelschnur durchtrennt“, beschreibt Lisen das Gefühl, als das Boot ablegte und sie allein in der Wildnis zurückblieben.
Der Plan klang kühn: Eine Route zu finden, die Tverrfjord und Bergsfjord verbindet. 32 Kilometer Luftlinie, über 4.500 Höhenmeter, vier Tage Autarkie. Ohne Karten-App-Overlay, nur mit Instinkt, Erfahrung – und Ausrüstung, die keinen Fehler verzeiht.
Die Bilder der „Odyssey of Loppa“ zeigen traumhafte Hänge vor stahlblauem Himmel. Was man nicht sieht: Die Kälte, die in die Knochen kriecht, sobald die Sonne verschwindet. Bei Nachttemperaturen von bis zu -30 Grad wird die Wahl der Kleidung zur Überlebensfrage. Thea und Lisen setzten auf die Rab Khroma Kollektion, die speziell für solche Skitouren-Abenteuer entwickelt wurde.
Am Ende standen 62 zurückgelegte Kilometer und über 4.200 Höhenmeter auf der Uhr. Die „Odyssey of Loppa“ ist ein Beweis dafür, was möglich ist, wenn man sich traut, die ausgetretenen Pfade zu verlassen.
Thea und Lisen haben gezeigt, dass man für das ganz große Abenteuer nicht ans andere Ende der Welt fliegen muss. Man braucht nur eine Karte, den Willen zum Aufbruch und Ausrüstung von Rab, die auch dann noch funktioniert, wenn die Zivilisation längst hinter dem Horizont verschwunden ist.
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