Warum Wollpullover bleiben, auch wenn Trends gehen
Während andere Marken zu Fleece und Synthetik wechselten, blieb Devold bei Wolle. Nicht aus Sturheit, sondern aus Überzeugung. Seit 1853 beweist die norwegische Marke: Manche Dinge müssen nicht neu erfunden werden – sie funktionieren auch so bestens!
Dein Großvater trägt einen dicken Wollpullover. Zweifarbig gestrickt, ein Muster aus Rauten über der Brust. Der Pullover ist mindestens 40 Jahre alt. Die Farben sind etwas verblasst, aber das Muster ist klar. Er trägt ihn beim Holzhacken im Herbst, beim Spaziergang im Winter, beim Sitzen am Kamin.
"Der hält ewig", sagt er. Und er meint es nicht als Phrase, sondern als Tatsache. Weil dieser Pullover schon 40 Jahre auf dem Buckel hat. Weil er repariert werden kann. Weil er kein Trend war, sondern ein Klassiker ist.
Das ist die Philosophie von Devold. Time will tell. It always does. Die Zeit zeigt, was bleibt. Und was bleibt, sind nicht die neuesten Technologien, die schrillsten Farben, die innovativsten Membranen. Was bleibt, sind Pullover aus norwegischer Wolle, gestrickt in Mustern, die seit über einem Jahrhundert funktionieren.
Devold wurde 1853 in Norwegen gegründet. Nicht als Outdoor-Marke, sondern als Wollspinnerei. Damals gab es keine Synthetik, kein Fleece, kein Gore-Tex. Es gab Wolle. Und Wolle war das Beste, was man hatte – wasserfest, wärmend, atmungsaktiv, langlebig.
Die norwegischen Fischer, Jäger und Polarforscher trugen Wolle. Nicht aus Nostalgie, sondern weil nichts anderes funktionierte.
Wolle hat Eigenschaften, die bis heute kein synthetisches Material vollständig kopieren kann. Sie wärmt auch nass. Sie reguliert Feuchtigkeit. Sie stinkt nicht. Sie ist biologisch abbaubar und hält Jahrzehnte, wenn man sie pflegt.
Als in den 70er und 80er Jahren Fleece und Synthetik-Fasern auf den Markt kamen, schwenkten viele Marken um. Leichter, schneller trocknend, günstiger zu produzieren. Devold blieb aus Überzeugung bei Wolle, weil diese nicht ersetzt werden muss. Weil sie das Original ist.
Heute ist Devold "The Original Wool Pioneer" – eine der wenigen Marken, die immer noch Pullover produziert, wie sie vor 100 Jahren produziert wurden. Nicht als Retro-Gag, sondern weil sie immer noch besser funktionieren als viele andere Materialien.
Warum Wolle mehr kann als du denkst
Wolle ist nicht gleich Wolle. Die Qualität hängt von der Schafrasse, dem Klima, der Verarbeitung ab. Norwegische Schafe leben in rauem Klima – kurze Sommer, lange, kalte Winter. Ihre Wolle ist dichter, widerstandsfähiger, besser isolierend als Wolle aus wärmeren Regionen.
Devold verarbeitet 100% reine norwegische Schurwolle. Schurwolle bedeutet: von lebenden Schafen geschoren, nicht von Schlachttieren gewonnen. Die Fasern sind länger, kräftiger, gleichmäßiger. Das macht die Pullover langlebiger und strapazierfähiger.
Wolle kombiniert natürliche Eigenschaften, die kein Labor so nachbauen kann:
Thermoregulation
Wolle isoliert durch Luftpolster zwischen den Fasern. Bei Kälte hält sie warm, bei Wärme transportiert sie Feuchtigkeit nach außen. Du überhitzt nicht so schnell wie in Synthetik.
Feuchtigkeitsmanagement
Wolle kann bis zu 30% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, bevor sie sich nass anfühlt. Gleichzeitig transportiert sie Schweiß nach außen. Das Ergebnis: Du fühlst dich trocken, auch wenn du schwitzt.
Geruchsneutralität
Wolle hat eine natürliche antibakterielle Wirkung. Bakterien, die Geruch verursachen, setzen sich nicht fest. Du kannst einen Wollpullover tagelang tragen, ohne dass er müffelt. Bei Synthetik undenkbar.
Wärme trotz Nässe
Synthetik verliert ihre Isolationswirkung, wenn sie nass wird. Wolle nicht. Selbst durchnässt hält sie dich warm, weil die Faserstruktur Luft speichert.
Langlebigkeit
Ein gut gepflegter Wollpullover hält Jahrzehnte. Er wird weicher mit der Zeit, aber nicht schwächer. Synthetik-Fasern brechen nach ein paar Jahren, Wolle nicht.
Classics Never Die: Kollektions-Highlights
Fridtjof Nansen war norwegischer Polarforscher, Wissenschaftler, Diplomat, Humanist. 1888 durchquerte er als erster Mensch Grönland auf Skiern. 1893-96 versuchte er, den Nordpol zu erreichen – er kam näher als jeder zuvor– und trug dabei Devold-Wolle.
Die Nansen Wool Collection ist nach ihm benannt. Nicht als Marketing-Trick, sondern als Hommage an einen Mann, der verstand, was Ausrüstung bedeutet.
Die Svalbard Wool Collection hingegen ist Devolds Antwort auf extreme Kälte. Diese Pullover sind dicker, wärmer, massiver als die Nansen-Serie. Sie sind nicht für aktive Sportarten gedacht, sondern für Momente, in denen du einfach nur warm bleiben willst.
Naturmaterialien schätzt und Wolle als das Original siehst
Heritage und Craftsmanship wichtig findest – Dinge, die Bestand haben
Einen Pullover suchst, der 20, 30, 40 Jahre hält, statt nach zwei Saisons kaputt zu gehen
Zeitloses Design bevorzugst, das nicht aus der Mode kommt
Wärme und Funktionalität willst, ohne auf High-Tech-Features angewiesen zu sein
Kleidung trägst, die eine Geschichte erzählt – von Polarforschern, Fischern, norwegischer Tradition
Langlebigkeit über Gewichtsoptimierung stellst
Die Pullover sind für Alltag, moderate Outdoor-Aktivitäten, kalte Herbst- und Wintertage gemacht. Wenn du High-Performance-Bergsport betreibst und auf jedes Gramm achtest, sind Wollpullover zu schwer. Moderne Fleece- oder Synthetik-Isolationsjacken sind leichter, komprimierbarer, trocknen schneller.
Für intensive Aktivitäten mit viel Schweiß (Skitouring, Trail Running, schnelles Mountainbiken) ist reine Wolle oft zu warm und zu langsam trocknend. Merino-Mischgewebe oder Synthetik sind hier praktischer.
Was du wissen solltest
Pflege: Wolle will gepflegt werden. Handwäsche oder Wollwaschgang bei 30°C mit Wollwaschmittel. Nie im Trockner, immer liegend trocknen lassen. Nicht auswringen.
Gewicht: Wollpullover sind schwerer als Fleece oder Synthetik. Für Tagestouren kein Problem, für mehrtägige Touren mit minimalem Gepäck zu viel.
Trocknung: Wolle trocknet langsam. Wenn du den Pullover nass machst, dauert es Stunden oder einen Tag, bis er wieder trocken ist.
Passform: Wollpullover sitzen anders als elastische Fleece- oder Softshell-Jacken. Sie haben weniger Stretch, mehr Struktur. Wolle gibt nach dem ersten Tragen leicht nach, schrumpft aber beim Waschen wieder etwas.
Reparierbarkeit: Wolle kann gestopft, geflickt, repariert werden. Ein Loch im Ellbogen ist kein Todesurteil. Du kannst es stopfen lassen oder selbst stopfen.
Was bleibt, wenn Trends gehen
Devold ist "The Original Wool Pioneer" – nicht weil sie die ersten waren (obwohl sie das waren), sondern weil sie dabei geblieben sind. Während andere Marken zu Synthetik wechselten, blieb Devold bei Wolle. Nicht aus Sturheit, sondern aus Überzeugung.
Für Menschen, die Kleidung suchen, die hält. Die repariert werden kann. Die nicht aus der Mode kommt. Time will tell. It always does. Und die Zeit hat längst gezeigt: Classics never die. Sie werden nur besser.
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