
Fleece, Grid oder Isolation? Wir zeigen dir, wie du den richtigen Berghaus Midlayer für deinen Einsatzzweck findest – von der Alltagswanderung bis zur technischen Tour.
Ein Midlayer ist die mittlere Schicht im klassischen Zwiebelprinzip: Er sitzt über dem Baselayer und unter der Hardshell oder Softshell. Seine Hauptaufgabe ist es, Wärme zu speichern – ohne dich beim Aufstieg zu überhitzen.
Bei Berghaus reicht das Spektrum von klassischen Fleecejacken über technische Grid-Strukturen bis zu leichten Kunstfaser-Isolationsjacken . Je nach Einsatzzweck und persönlichem Kälteempfinden fällt die Wahl anders aus.
Das Arbeitspferd unter den Fleece-Materialien. Warm, relativ robust und pflegeleicht. Berghaus nutzt es etwa in der Prism-Serie. Der Nachteil: Fleece ist winddurchlässig – du brauchst an windigen Tagen eine Schicht darüber.
Ein waffelartiges Innenraster sorgt für bessere Atmungsaktivität bei geringerem Gewicht. Ideal für hohe Intensitäten, etwa beim schnellen Wandern oder Skitourengehen.
Synthetische Isolierung mit feinen Fasern, die wie Daune Luftpolster bilden – aber bei Nässe kaum Loft verlieren und schneller trocknen. Berghaus kombiniert das in der Tephra-Serie mit der Reflect-Technologie, die laut Hersteller bis zu 20 Prozent mehr Wärme zurückhält.
Nicht jeder Midlayer passt zu jedem Einsatz. Hier eine Einordnung der aktuellen Berghaus-Linien:
Die Prism-Serie (Micro, Guide) mit Polartec Classic ist ein solider Allrounder für Tageswanderungen bei wechselhaftem Wetter. Robust, pflegeleicht und mit dem InterActive-System kompatibel.
Der Ridge-Hiker Midlayer aus Polartec Power Grid ist auf schnelle Trocknung und maximale Atmungsaktivität ausgelegt. Weniger Wärme als klassisches Fleece, dafür kein Hitzestau beim Aufstieg.
Die Tephra Stretch Reflect kombiniert Hydrodown-Isolation mit der Reflect-Technologie. Pertex Quantum als Oberstoff bietet spürbaren Windschutz. Ab ca. 120 Euro – die wärmste Option im Berghaus-Midlayer-Sortiment.
Fleece ist pflegeleicht: Maschinenwäsche bei 30 Grad, wenig Schleudern, an der Luft trocknen. Anti-Pilling-Ausrüstungen bei den Prism-Modellen halten das Material länger ansehnlich.
Isolierte Midlayer wie die Tephra-Serie brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Die DWR-Imprägnierung sollte regelmäßig aufgefrischt werden, Daunen-Varianten profitieren von speziellen Waschmitteln. Berghaus bietet mit dem Repairhaus-Service kostenlose Reparaturen für beschädigte Ausrüstung an – ein Pluspunkt für die Langlebigkeit.
Fleece-Modelle wie die Prism-Serie sind an milden, trockenen Tagen auch solo tragbar. Isolierte Midlayer wie die Tephra mit Pertex-Oberstoff bieten zusätzlich leichten Wind- und Spritzwasserschutz – ersetzen aber keine echte Regenjacke.
Ein spezieller Reißverschluss ermöglicht das Einzippen des Midlayers in kompatible Berghaus-Außenjacken. Praktisch für ein integriertes Schichtensystem – funktioniert aber nur markenintern.
Isolierte Midlayer wie die Tephra bieten mehr Wärme pro Gramm und schützen besser vor Wind. Fleece ist dafür atmungsaktiver und bei hoher Aktivität angenehmer. Die Wahl hängt vom Einsatzprofil ab, nicht vom Material allein.
Viele aktuelle Modelle enthalten über 50 Prozent recyceltes Polyester. Die Hartsop Eco Serie setzt komplett auf Recyclingmaterial. Der Repairhaus-Service verlängert die Lebensdauer zusätzlich.
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